Heinrich-Drake-Realschule Detmold |
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Unser Patenkind Lucner grüßt unsere Schüler, Juni 2010Auch in diesem Schuljahr war Frau Dr. Anke Brügmann (Vorsitzende des Vereins "Pwojè men kontre") bei uns in der Schule und hat unseren Schülerinnen und Schülern des fünften Jahrgangs anhand eines beeindruckenden 1,5 stündigen Dia-Vortrages das Leben von Kindern auf Haiti anschaulich gemacht. Sätze wie "An manchen Tagen nachmittags um fünf noch nichts gegessen." und "Ein Leben ohne Wasser." blieben bei den Fünftklässlern hängen und ließ sie über ihr eigenes Leben ganz anders nachdenken. ![]() Frau Dr. Anke Brügmann erzählte von vielen Einzelschicksalen. Eins davon betraf das kleine Mädchen Judline. Sie wurde im Februar 2008 als Notfall aufgenommen, abgemagert und schwer misshandelt. Bereits im Sommer 2009 war sie total verändert, wie man an den Fotos unschwer erkennen kann. ![]() ![]() In dem seit 1804 unabhängigen Karibikstaat Haiti leben etwa neun Millionen Menschen. Es ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, charakterisiert durch Unterentwicklung, Hunger, hohen Bevölkerungszuwachs, Umweltzerstörung, niedriges Bildungsniveau und politische Unsicherheit. Immer wieder wird Haiti von Naturkatastrophen heimgesucht. Die unvergleichliche Zerstörung durch das jüngste Erdbeben am 12. Januar 2010 lässt sich noch nicht annähernd beschreiben, ebensowenig die Folgen. ![]() Das Waisenhaus, das unserer Partnerschule in Beaumont angehört, blieb unversehrt. ![]()
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Spenden für die Erdbeben-Opfer in Haiti, Februar 2010Die HDR unterstützt mit stattlichen 3201 Euro die Erdbeben-Opfer in HaitiDie Probleme des Inselstaates Haiti sind an der HDR jedem Schüler bekannt. In der Pausenhalle werden an einer Wand seit Jahren Informationen über das Patenkind Lucner, die Patenschule in Beaumont oder den Verein "Pwojè men kontre" in Form von Fotos, Briefen oder Zeitungsartikeln ausgehängt. Die langjährige Verbundenheit zu Haiti brachte die Schülerinnen und Schüler schnell selber auf die Idee, dass man nach dem schrecklichen Erdbeben irgendwie helfen müsse. Die Klasse 8a organisierte spontan einen Flohmarkt in der Detmolder Innenstadt und nahm 223 Euro ein. Sabrina Zunke (8a): "Wir haben sechs Stunden in der Bruchstraße verkauft. Trotz des kalten Wetters haben wir so viel Geld eingenommen, es hat sich total gelohnt." Die Klasse 7d hat einen Vormittag in der Schule Waffeln gebacken und verkaufte diese in den großen Pausen und konnte mit Ende des Schulvormittags 137 Euro verbuchen. In jeder Klasse wurde gesammelt und jeder Schüler kam mit einem Betrag, den er von seinen Eltern oder sogar von seinen Nachbarn hatte. Die Klasse 7b hat mit 456,60 Euro die höchste Summe gespendet. Insgesamt sind 3201,05 Euro von den Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Drake-Realschule eingesammelt und auf das Konto des Vereins "Pwojè men kontre" überwiesen worden.
(v.l. Leonie Vößing, Lee Josephine Brenker, Vanesse Kunkel und Tatjana Morsch, alle aus der 7b vor der Informationswand in der Pausenhalle)
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Erdbebenkatastrophe auf Haiti, Spendenaufruf, Januar 2010Wir sind entsetzt über die Erdbebenkatastrophe auf Haiti und das Ausmaß der Schäden, die sie hinterlassen hat.Als Lehrer und Schüler der HDR fühlen wir uns besonders betroffen, weil wir seit vielen Jahren die Schule und das Waisenhaus in Beaumont mit unserem Patenkind Lucner unterstützen.
Frau Dr. Anke Brügmann, die Gründerin des Waisenhauses und Vorsitzende des Trägervereins "Pwoje men kontre", hat das Erdbeben unverletzt überstanden.
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Die HDR ist KorrespondenzschuleWas bedeutet "Korrespondenzschule?"
Das Projekt "Korrespondenzschule" ist auf 4 Jahre ausgelegt.
Weshalb müssen Kinder methodenkompetent, teamfähig und kommunikationsfähig sein?
Wie wird das Konzept bei uns umgesetzt?
Die Steuergruppe der HDR
Mitglieder der Steuergruppe
Die geplanten Zeiten für die Trainingsmaßnahmen an unserer Schule:
Grundlegendes und durchgängiges Prinzip der HDR
Die Durchführung
![]() Diese Informationen sind zusammengestellt worden von Herrn Hermann Meier.
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Unsere Partnerschule in Haiti-Beaumont![]() Derzeit läuft eine Aktion an unserer Schule, wobei Schulsachen und andere nützliche Dinge für die Partnerschule gesammelt werden. Und die Hälfte des Erlöses des Sponsorenlaufes am 10.10.2007 wird nach Haiti gehen. Kurz vor den Herbstferien war Frau Dr. Anke Brügmann (erste Vorsitzende des Vereins "Haiti-Deutschland e.V") wieder in der Heinrich-Drake-Realschule und schilderte anhand eines Dia-Vortrages dem fünften und neunten Jahrgang und einigen Eltern die Gegebenheiten vor Ort. Die vielen verschiedenen und auch erschreckenden Bilder, warfen bei den deutschen Schülern Fragen auf, die Frau Dr. Anke Brügmann geduldig und ausführlich beantwortete. Die Frage "Ist es auf Haiti wirklich soviel anders als bei uns?" beantwortete sich im Laufe des Vortrages von selbst und sogar am Ende des Schulvormittages saßen die Schülerinnen und Schüler sichtlich interessiert auf ihren Plätzen und hörten der Referentin aufmerksam zu. Schließlich erhalten sie so schnell nicht wieder einen Erlebnisbericht von jemandem, der immer wieder für mehrerer Wochen oder auch Monate in einem völlig anderen Land lebt. "Die Kinder zeigen großes Interesse. Es besteht ein Briefkontakt zwischen den Schülern in Beaumont und unseren", berichtet Gisela Klasing. ![]()
"Pwojè men kontre" ist ein kreolischer Begriff und bedeutet etwa "Projekt der sich begegnenden Hände". Dieser Verein besteht seit 2002 in Wolfach,
mit derzeit 200 Mitglieder und hat sich zum Ziel die humanitäre Hilfe in Haiti gesetzt. Diese wird in mehreren Teilprojekten mit einem
hohen Anteil an ehrenamtlicher Mitarbeit von Haitianern und Deutschen gemeinsam realisiert.
![]() Zu den ersten zehn Kindern bei der Eröffnung des Waisenhauses 2002 gehörte auch der damals neunjährige Lucner. Lucner hatte bis dahin als Straßenkind gelebt und war bei der Aufnahme in das Waisenhaus voller Parasiten und litt unter epileptischen Anfällen. Mit 50 Euro im Monat unterstützt die Heinrich-Drake-Realschule seit 2002 im Rahmen einer Patenschaft die Ausbildung und die medizinische Versorgung des mittlerweile vierzehnjährigen Jungen. Durch die Einnahme von deutschen Medikamenten ist es möglich, dass Lucner heute frei von seinen epileptischen Anfällen leben kann. ![]() Die Kolleginnen Regina Bangert und Gesine Möller kümmern sich gemeinsam mit den ehemaligen Kolleginnen Anne Lassak und Renate Leder um diese Patenschaft. Eine Stellwand im Haupteingang der Schule wird regelmäßig mit den Briefen und den Bildern von Lucner bestückt. Seitenanfang
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Der Schulsanitätsdienst (SSD) an der HDRSeit 3 Jahren werden an unserer Schule Schülerinnen und Schüler, ab der Klasse 8, unter der Leitung der Lehrerin Frau Ulrike Castrup in einem "Erste-Hilfe-Kurs" ausgebildet, der für den Führerschein anerkannt wird. Hierbei werden sie tatkräftig vom Detmolder "Jugend Rot Kreuz" unterstützt. Die Schüler erwerben hierdurch die Berechtigung, jederzeit unentgeltlich an Fortbildungsveranstaltungen und Auffrischungskursen des Roten Kreuzes teil zu nehmen.Jedes Jahr werden 2-3 Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt und danach die Absolventen, die im SSD mitarbeiten wollen, auf Eignung geprüft. Diese werden zunächst als Praktikanten eingesetzt und nach Eignung fest als Schulsanitäter eingesetzt. Ein Dienstplan gibt an, wer an den einzelnen Tagen Dienst hat. Dieser ist so gestaltet, dass die Diensttage wechseln. Die SSDler können über das Handy vom Sekretariat aus gerufen werden, um bei Bedarf zu helfen. In jeden Pausen sind die Diensthabenden, mind. 2 SchülerInnen, ebenfalls im Sanitätsraum präsent. Jeden Morgen vor dem Unterricht, treffen sich die Schulsanitäter, um den Tagesablauf zu besprechen:
Einmal pro Woche treffen sich alle zum Erfahrungsaustausch. In regelmäßigen Abständen werden die Schulsanitäter an Wochenenden und schulintern immer wieder weiter gebildet. Mehrmals im Jahr findet eine RUD (realistische Unfall- Darstellungen) statt, bei dem u.a. Schulunfälle, Massenunfall (Chemie-Unfall), Verbrennungen (Küche) u.v.m. simuliert werden. Inzwischen genießen die Schulsanitäter ein großes Ansehen in der Schule, da sie über Ersthilfe schon vielen Mitschülern helfen konnten. Die Sanitäter arbeiten eng mit den Schulsanitätern der nebenan liegenden Gesamtschule zusammen, tauschen sich aus und besuchen gemeinsam Fortbildungen.
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