Heinrich-Drake-Realschule Detmold |
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Feierliche Verleihung der DELF-Zertifikate, April 201218 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Drake-Realschule absolvieren erfolgreiche Französisch-Prüfung Premiere an der Heinrich-Drake-Realschule: erstmals stellten sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen einer umfangreichen Prüfung im Fach Französisch. Ihr Ziel war die Erlangung eines international anerkannten Zertifikats - le DELF, das "Diplome des Études de la Langue Francaise". Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung freiwillig zusätzliche Stunden im Nachmittagsbereich auf sich genommen, während derer sie von den Französischlehrerinnen Julia Hawel und Christiane Roth auf die Prüfung vorbereitet wurden. Während der Verleihung lobte Julia Hawel deshalb auch besonders die Einstellung und die Einsatzbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. In vier Teilbereichen mussten die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Französischen unter Beweis stellen. Die größte Herausforderung stellte dabei sicherlich die mündliche Prüfung im Beisein von Muttersprachlern dar. Viele Schülerinnen und Schüler erlebten zum ersten Mal eine fremdsprachliche Prüfungssituation, entsprechend groß war die Nervosität. Aber alle Absolventen kamen mit einem strahlenden Lächeln aus der Prüfung, und so konnten 18 Schülerinnen und Schüler ihr Diplom aus den Händen von Schulleiterin Eva Brinkmeier erhalten. Eva Brinkmeier stellte in ihrer Rede heraus, wie stolz sie auf ihre erfolgreichen Schützlinge ist. Ein international anerkanntes Diplom vorzuweisen sei immer wertvoll, weil es gern gesehen sei und grundsätzlich positiv bewertet würde. Wer sich einer solchen Prüfung stelle, habe auch viel dafür getan. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Caroline Schneider aus der Klasse 10a, die nicht nur das beste Ergebnis aller Teilnehmer erreichte, sondern nach der mündlichen Prüfung sogar gefragt wurde, ob sie Muttersprachlerin sei. ![]() Sie erhielt wie auch Dominik Wulff aus der Klasse 9a einen Büchergutschein des Fördervereins für ihre besonderen Leistungen. ![]() Das Bild zeigt die erfolgreichen Teilnehmer mit ihren Diplomen: Marcel Janssen, Azad Sansar, Sarah Hanning, Katrin Niggemann, Lizyn Bounketh, Caroline Schneider, Robin Wüppenhorst, Erik Täuber, Samed Altinok (obere Reihe von links), Andrej Schirajev, Niklas Becker, Benjamin Buller, Sabrina Zunke, Dorentine Canolli, Samuel Buller, Dominik Wulff, Louis Haumersen (untere Reihe von links). Auf dem Bild fehlt Jonas Torunski.
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Wie ist denn so - auf Haiti?, November 2011Dr. Anke Brügmann hält Vortrag über haitianisches Waisenhaus Schon seit Jahren unterstützt die HDR den Verein "Pwojè men kontre" Haiti - Deutschland e.V., indem wir für einen haitianischen Jungen, der in einem Waisenhaus des Vereins lebt, eine Patenschaft übernommen haben. 11 Monate lang bringen immer zwei Klassen monatlich den erforderlichen Betrag von 50 Euro auf, den 12. Monat übernimmt das Lehrerkollegium. Freiwillige Spenden sind dabei erwünscht und willkommen, so dass häufig ein weit höherer Betrag zustande kommt. Unser Patenkind Lucner freut sich sehr über die Unterstützung aus Deutschland. Die Vorsitzende des Vereins, Frau Dr. Anke Brügmann, besucht uns in regelmäßigen Abständen und informiert die Klassen 5 und 6 über die Lebensumstände und die Waisenhäuser auf Haiti, damit die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck erhalten, wie die Kinder auf Haiti leben und damit sie wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Thema ihres Vortrags waren diesmal auch die Zustände nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti im Jahr 2010, als Frau Dr. Brügmann selbst vor Ort war und medizinische Hilfe leistete. Auf besorgte Nachfragen, ob denn Lucner und dem Waisenhaus etwas passiert sei, konnte Frau Dr. Brügmann die beruhigende Antwort geben, dass das Waisenhaus weit entfernt vom Erdbebenzentrum in Port-au-Prince liegt und man glücklicherweise keine Schäden zu vermelden hatte. ![]() Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich einerseits sehr beeindruckt, dass Eltern ihre Kinder sogar freiwillig ins Waisenhaus geben, damit sie überhaupt eine Chance haben. Frau Dr. Brügmann berichtete, dass Neuankömmlinge im Waisenhaus sich bei ihren ersten Mahlzeiten vollstopfen aus der Angst heraus, lange wieder nichts zu essen zu bekommen. Regelmäßige Mahlzeiten kennt dort kein Kind. Auch ein Schulbesuch ist dort eher unwahrscheinlich. Nur die Arbeit des Vereins ermöglicht den Kindern in der Umgebung eine Schulbildung. ![]() Andererseits wirkte die Fröhlichkeit der Kinder auf den Fotos sehr ansteckend. Man merkte allen Kindern an, dass sie sich wohlfühlen und im Waisenhaus ein Zuhause gefunden haben. Nach dem Vortrag waren sich die Schülerinnen und Schüler einig: ihr Geld kommt bei Lucner und seinen Freunden an und unsere Patenschaft ist eine wirklich gute und sinnvolle Sache.
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Eine bunte Paris-Revue, Juni 2011Sich an eine gemeinsame Kursfahrt (4.-7.4.2011 nach Paris, siehe Bericht auf dieser Homepage) zu erinnern macht immer Spaß. Wenn dieses dann noch in einem vergnüglichen und auch kulinarisch höchst anspruchsvollen Rahmen stattfindet, ist der Spaß umso größer.Gemeinsam mit ihren Parisfahrern hatten die Kolleginnen Julia Hawel und Christiane Roth zu einem Infoabend über die Kursfahrt geladen. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler das Kommando über das Programm, die Organisation und auch über die angebotenen Köstlichkeiten. Das Fazit: informativ, kurzweilig - und lecker!
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13 Schülerinnen und Schüler absolvieren Cambridge-Prüfung an der HDR, Juni 2011In English, please!Seit knapp einem Jahr bereiteten sich 13 Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Klassen auf ihren "Preliminary English Test" der Universität Cambridge vor. Einmal in der Woche stand für sie zusätzliches Englischtraining auf dem Programm. Unter der Leitung von Anja Graeve-Kamp übten sie sich in Schreiben, Hör- und Leseverstehen sowie Sprechen. Dabei traf man sich auch mal zwanglos bei Pizzabrötchen um über englischen Texten zu brüten. Dann war es endlich soweit. Die Prüfung stand bevor. Um die Schüler ganz gezielt vorzubereiten, hatte Anja Graeve-Kamp zusammen mit Referendarin Anna-Lena Sim-Rembacz eine Prüfungssimulation vorbereitet. Dankenswerterweise hatte sich hierfür Kevin Randles als Muttersprachler zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit Anna-Lena Sim-Rembacz befragte er die Schülerinnen und Schüler nach ihren Hobbies, Lebensgewohnheiten und Vorlieben. Es mussten auch Bilder beschrieben und über kontroverse Themen diskutiert werden. Dabei galt ein striktes Motto: "In English, please!" Die Prüflinge waren im Vorfeld ebenso nervös wie vor der eigentlichen Prüfung. Mr. Randles verteilte allerdings viel Lob und machte den Schülerinnen und Schülern Mut für die Prüfung. "Das war großartig! Jetzt haben wir eine ziemlich gute Vorstellung davon, was uns in der Prüfung erwartet." meinte Viktoria aus der 10b zu diesem Angebot.
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Projektunterricht im Mai 2011Vom 17. bis 19. 5. 2011 war es wieder soweit: auf dem Programm der HDR stand für alle Klassen kein normaler Unterricht, sondern die Beschäftigung mit Projekten zu den verschiedensten Themengebieten. Drei Tage lang durften die Schülerinnen und Schüler rasant Auto fahren, gesund frühstücken, Detmold erkunden oder Betriebe besichtigen. Hier die Übersicht über die verschiedenen Themengebiete der Klassenstufen:
Die 5. Klassen durften im Rahmen ihrer Projekttage das ADAC-Programm "Achtung Auto" absolvieren. Nachdem der eigene Bremsweg zunächst eingeschätzt und dann auch bestimmt worden war, erlebten die Schülerinnen und Schüler mit Ulrich Scheler vom ADAC, wie sich Beschleunigen, Schleudern und abruptes Bremsen im Auto eigentlich anfühlen. Chayenne und Nadine aus der 5d waren schon etwas blass im die Nase, als sie wieder ausstiegen. "Dass man da so hin und her geschleudert wird, hätten wir nicht gedacht - heftig!" meinten die beiden hinterher sichtlich beeindruckt. ![]() Marko und Sergej aus der 5d staunen über ihren eigenen Bremsweg. ![]() Noch lacht Chayenne... Die 6. Klassen betrachteten ihre Heimatstadt mal aus einer ganz anderen Perspektive. "Detmold for Kids" lautete ihr Motto für die Projekttage. Dabei entstanden in Gruppenarbeit farbenfrohe, informative Plakate, die Detmold aus dem Blickwinkel der Jugendlichen zeigen. Die Ergebnisse sind derzeit in der Aula der HDR zu bewundern. ![]() Das Motto für die 6. Klassen! ![]() Hier ein Blick auf einige gelungene Produkte der Projektarbeit. Gesundes Essen, Bewegung, Wirkung von Drogen - damit beschäftigten sich die 7. Klassen. Während die Klasse 7c mit ihrer Lehrerin Gundula Borowski eine ganze Woche auf dem Rolfschen Hof verbrachte, hieß es für die anderen drei Klassen einen Stationenlauf zum Thema Ernährung zu durchlaufen, ein gesundes, ausgewogenes Frühstück zu planen und zuzubereiten und sich im Sportpark Lippe die Seele aus dem Leib zu schwitzen. ![]() ![]() Außerdem informierte die Polizei über die Gefahren von Drogen, und der Bielefelder Schauspieler Dirk Wittke überraschte die Schülerinnen und Schüler mit dem Stück "Flasche leer". ![]() Zum Abschluss wartete eine besondere Herausforderung: Wie absolviert man eine Slalomparcours mit einer Rauschbrille vor den Augen? "Wir sind richtig getorkelt! So hilflos möchte ich mich nicht wirklich fühlen." meinte Denise aus der 7a zu diesem Experiment. ![]() Für die 8. Klassen hieß es "Raus aus der Schule"! Neben einem Besuch im Berufsinformationszentrum zur Beurteilung der individuellen Interessen und Fähigkeiten im Hinblick auf die Berufswahl bot sich den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit Betriebe verschiedenster Sparten zu erkunden. Dabei konnten sie einen Einblick in soziale Einrichtungen, kaufmännische Abteilungen, Verwaltung und technische Betriebe erhalten. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die Bereitschaft der zahlreichen Unternehmen bedanken unsere Schülerinnen und Schüler zu empfangen, herumzuführen und umfassend zu informieren. Unsere 9. Klassen befanden sich in ihrem dreiwöchigen Betriebspraktikum. Die 10. Klassen beschäftigten sich intensiv mit der Vorbereitung der zentralen Prüfung in allen drei Fächern. So wurden realistische Prüfungssituationen simuliert und diese dann gemeinsam nachbesprochen. Die generelle Meinung unserer Schüler zu den Projekttagen? Hier ist die Aussage von Belin aus der 7b: "Sehr cool! Das sollten wir viel häufiger machen!"
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Teamtag an der HDR, Mai 2011Zusammen sind wir stärkerIm Rahmen des Methoden-, Team- und Kommunikationstrainings, das an der HDR regelmäßig in allen Klassen durchgeführt wird, fand am 4.5.2011 für alle Schüler und Schülerinnen ein Trainingstags zur Stärkung der Teamfähigkeit statt. Die Klassen arbeiteten dabei unter verschiedenen Schwerpunkten.Mit viel Spaß und großer Motivation stürzten sich die Schüler und Schülerinnen auf ihre Projekte. Zum Teil hatten sie eigene Materialien mitgebracht um ihre Produkte besonders ansprechend zu gestalten. Die entstandenen Produkte schmücken nun einerseits die Klassenräume, andererseits können sie immer wieder zur Bewusstmachung des Erarbeiteten herangezogen werden. Die Stimmung in den Teams war großartig. Aufgelockert wurde das ganze durch eingestreute Spiele um Berührungsängste abzubauen und die Teamfähigkeit zu verbessern. Auch ein gemeinsam geplantes und eingenommenes Frühstück durfte nicht fehlen. Celin aus der 7b meinte zu dem Teamtag: "Die Arbeit an den Projekten hat viel Spaß gemacht. Die Teams haben super zusammengearbeitet. So etwas können viel viel öfter machen!" Hier einige Fotos aus den verschiedenen Klassen: ![]() Die Teams der 5b einigen sich auf "7 goldene Regeln zur Gruppenarbeit". ![]() Die Teams der 5c bauen "Saturnsonden". ![]() Ihre verzwickte Aufgabe: Wie verpacken wir ein Ei mit Strohhalmen und Klebeband so, dass es eine "Landung" aus großer Höhe übersteht? ![]() Die 5d führt ein Rollenspiel zu einer schlechten Gruppenarbeit vor. ![]() Aufgabe für die 6a: Wie transportieren wir gemeinsam einen Becher mit Wasser auf einer Plane ohne etwas zu verschütten? ![]() Die Teams der 6b grübeln, wie sie aus diesen Figuren ein Quadrat legen können. Die 7. Klassen ![]() ![]() ![]() sollten gute Lernplakate zu verschiedenen Themen erstellen, präsentieren und beurteilen.
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Fahrt nach Paris, April 2011Reisebericht zur Parisfahrt (von Denise Windt und Sarah Hanning, Klasse 9b)"Die Fahrt nach Paris vom 4.4.-7.4.2011 war richtig cool und lustig. Gleich nachdem wir angekommen sind und unsere Zimmer gesehen hatten, bekamen wir einen kleinen Schreck. In manchen Zimmern war die Aussicht nicht so toll, dafür die Betten aber umso bequemer. Am Abend sind wir noch zur Sacré Coeur gelaufen. Dabei kamen wir auch am Moulin Rouge vorbei. Die Jungs waren begeistert. Anschließend mussten wir die ganzen Stufen zur Sacré Coeur hinauf. Viele haben sich beschwert, aber als wir oben angekommen waren, waren alle Beschwerden vergessen. Die Aussicht war der Hammer, und als es auch noch dunkel wurde und die ganzen Lichter angingen, war es einfach fantastisch.
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Der Informatik-Kurs der 9.Klassen im HNF in Paderborn, März 2011Im März machte sich der Informatik-Kurs der 9. Klassen mit der Kursleiterin Ruth Erdmann auf den Weg nach Paderborn zum größten Computermuseum der Welt, dem Heinz Nixdorf MuseumsForum. Um 8:30 Uhr traf man sich am Detmolder Bahnhof, um dann mit dem Zug nach Paderborn zu fahren. ![]() Dort angekommen konnte sich jeder erstmal selber im Museum umsehen. Großen Anklang fanden die alte Telefonzentrale und die alten Telefonapparate. Da wurde ausgiebig ausprobiert und telefoniert. ![]() Anschliessend gab es eine Führung durch das Museum zu der es in der offiziellen Beschreibung heißt: "Gehen Sie auf eine spannende Zeitreise durch 5.000 Jahre Geschichte der Informationstechnik und lernen Sie Erfinder, Unternehmer, historische Maschinen und die neuesten technischen Entwicklungen kennen." So gab es unter anderem mechanische Rechenmaschinen, ![]() verschiedene Demonstrationsobjekte ![]() und jede Menge Taschenrechner anzuschauen. ![]() Nach der ca. 1 stündigen Führung gab es noch genug Zeit das Museum zu erkunden. Die Anwendungen zur künstlichen Intelligenz und Robotik wurden gerne genutzt.
Auf der Rückfahrt im Zug informierten die Schüler sich dann noch über das aktuelle Tagesgeschehen.
Es war eine ereignisreiche, informative und kurzweilige Exkursion, die um 15:00 Uhr in Detmold am Bahnhof ihr Ende nahm.
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Schwedisch für Anfänger, Oktober 2010
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Unser Patenkind Lucner grüßt unsere Schüler, Juni 2010Auch in diesem Schuljahr war Frau Dr. Anke Brügmann (Vorsitzende des Vereins "Pwojè men kontre") bei uns in der Schule und hat unseren Schülerinnen und Schülern des fünften Jahrgangs anhand eines beeindruckenden 1,5 stündigen Dia-Vortrages das Leben von Kindern auf Haiti anschaulich gemacht. Sätze wie "An manchen Tagen nachmittags um fünf noch nichts gegessen." und "Ein Leben ohne Wasser." blieben bei den Fünftklässlern hängen und ließ sie über ihr eigenes Leben ganz anders nachdenken. ![]() Frau Dr. Anke Brügmann erzählte von vielen Einzelschicksalen. Eins davon betraf das kleine Mädchen Judline. Sie wurde im Februar 2008 als Notfall aufgenommen, abgemagert und schwer misshandelt. Bereits im Sommer 2009 war sie total verändert, wie man an den Fotos unschwer erkennen kann. ![]() ![]() In dem seit 1804 unabhängigen Karibikstaat Haiti leben etwa neun Millionen Menschen. Es ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, charakterisiert durch Unterentwicklung, Hunger, hohen Bevölkerungszuwachs, Umweltzerstörung, niedriges Bildungsniveau und politische Unsicherheit. Immer wieder wird Haiti von Naturkatastrophen heimgesucht. Die unvergleichliche Zerstörung durch das jüngste Erdbeben am 12. Januar 2010 lässt sich noch nicht annähernd beschreiben, ebensowenig die Folgen. ![]() Das Waisenhaus, das unserer Partnerschule in Beaumont angehört, blieb unversehrt. ![]()
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Sponsorenlauf 2010, 9. JuniAm 9. Juni waren alle Schüler unserer Schule sportlich um den Meschesee unterwegs.Mit dem erlaufenen Geld wollen wir die Lesekultur an unserer Schule auf "neue Beine" stellen. Im Zentrum steht zunächst die Neuausstattung der Schülerbücherei. Ein Herzstück der "Leseintensivstation" Schülerbücherei der HDR soll der Leseclub werden. Nun werden Stempel gezählt, Kilometer ausgerechnet und Geld eingesammelt.
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Projektunterricht im April 2010Im April/Mai eines jeden Schuljahres führt die HDR eine "Projektwoche" durch.
Die 9. Klassen befinden sich im dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikum.
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Die University of Cambridge an der HDR, März 2010Schüler bereiten sich mit Muttersprachler Ian Douglas Powell auf Sprachzertifikat vor Englisch zu können ist in der sich globalisierenden Welt ein fast unverzichtbares "Must Have". Diese Fähigkeit mit einem weltweit anerkannten Sprachzertifikat nachweisen zu können, ist noch viel besser. Daher bietet die Heinrich-Drake-Realschule seit dem Schuljahr 2009/2010 für Schüler der Klassen 9 und 10, unter der Leitung von Englischlehrerin Karen Hoffmann, die Vorbereitung zum Cambridge Preliminary English Test (PET) an. Der PET ist die zweite von fünf Schwierigkeitsstufen der Cambridge - "Familie" und weist allgemeine Sprachkenntnisse in Englisch nach (Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen). Die Teilnehmer dieses Kurses haben sich seit Schuljahresbeginn wöchentlich getroffen und sind mit viel Motivation und Leistungsbereitschaft den PET angegangen. Dieser besteht aus vier Prüfungsteilen: Leseverstehen, Schreibfertigkeiten, Hörverstehen und einer mündlichen Prüfung, die durch externe Cambridge Prüfer abgenommen wird. Um die Schüler auf die mündliche Prüfung vorzubereiten, konnte die Lehrerin Karen Hoffmann einen "echten" Engländer und somit einen Muttersprachler gewinnen.
v. l. Ian Douglas Powell, Karen Hoffmann, Nadine Gaus und Angelina Gerlitz während der mündlichen Prüfungssimulation Ian Douglas Powell führte mit den 17 Schülern Prüfungssimulationen durch und konnte dazu beitragen, dass die Schüler letzte Sprachhemmungen überwinden konnten. Lars Riesenberg, 10c: "Dadurch dass wir nun mit einem echten Engländer geübt haben, wissen wir irgendwie, was auf uns zu kommt." Nach der Prüfungssimulation hatten die Schüler noch die Möglichkeit mit Herrn Powell "English conversation" zu betreiben - ein Erlebnis, denn viele Schüler hatten noch nie mit einem "echten" Briten geplaudert. Jetzt heißt es Daumen drücken, denn die Prüfungen am 19. und 20. März sind gelaufen und alle warten gespannt auf das Ergebnis.
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Spenden für die Erdbeben-Opfer in Haiti, Februar 2010Die HDR unterstützt mit stattlichen 3201 Euro die Erdbeben-Opfer in HaitiDie Probleme des Inselstaates Haiti sind an der HDR jedem Schüler bekannt. In der Pausenhalle werden an einer Wand seit Jahren Informationen über das Patenkind Lucner, die Patenschule in Beaumont oder den Verein "Pwojè men kontre" in Form von Fotos, Briefen oder Zeitungsartikeln ausgehängt. Die langjährige Verbundenheit zu Haiti brachte die Schülerinnen und Schüler schnell selber auf die Idee, dass man nach dem schrecklichen Erdbeben irgendwie helfen müsse. Die Klasse 8a organisierte spontan einen Flohmarkt in der Detmolder Innenstadt und nahm 223 Euro ein. Sabrina Zunke (8a): "Wir haben sechs Stunden in der Bruchstraße verkauft. Trotz des kalten Wetters haben wir so viel Geld eingenommen, es hat sich total gelohnt." Die Klasse 7d hat einen Vormittag in der Schule Waffeln gebacken und verkaufte diese in den großen Pausen und konnte mit Ende des Schulvormittags 137 Euro verbuchen. In jeder Klasse wurde gesammelt und jeder Schüler kam mit einem Betrag, den er von seinen Eltern oder sogar von seinen Nachbarn hatte. Die Klasse 7b hat mit 456,60 Euro die höchste Summe gespendet. Insgesamt sind 3201,05 Euro von den Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Drake-Realschule eingesammelt und auf das Konto des Vereins "Pwojè men kontre" überwiesen worden.
(v.l. Leonie Vößing, Lee Josephine Brenker, Vanesse Kunkel und Tatjana Morsch, alle aus der 7b vor der Informationswand in der Pausenhalle)
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Erdbebenkatastrophe auf Haiti, Spendenaufruf, Januar 2010Wir sind entsetzt über die Erdbebenkatastrophe auf Haiti und das Ausmaß der Schäden, die sie hinterlassen hat.Als Lehrer und Schüler der HDR fühlen wir uns besonders betroffen, weil wir seit vielen Jahren die Schule und das Waisenhaus in Beaumont mit unserem Patenkind Lucner unterstützen.
Frau Dr. Anke Brügmann, die Gründerin des Waisenhauses und Vorsitzende des Trägervereins "Pwoje men kontre", hat das Erdbeben unverletzt überstanden.
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Methodentag Kommunikation 10.11.2009
Die Heinrich-Drake-Realschule ist Korrespondenzschule, d.h. alle Lehrerinnen und Lehrer wurden von externen Trainern - unterstützt von der hauseigenen Steuergruppe - drei bis vier Jahre lang geschult, den Schülern im Rahmen eines Gesamtkonzeptes wesentliche Schlüsselqualifikationen beizubringen. Zwei Schwerpunkttage gibt es für die Schülerinnen und Schüler im Schuljahr. Im ersten Halbjahr des Schuljahres 09/10 findet der Schwerpunkttag zum Thema Kommunikation statt. Den Jahrgängen sind verschiedene Schwerpunkte zugeordnet:
Von der 1. bis zur 6. Stunde erarbeiteten die Schüler am 10.11.2009 zu diesen Themen Regeln und Tipps, stellten diese auf Plakaten zusammen und besprachen Anwendungsmöglichkeiten. Aber natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. ![]() ![]() ![]() ![]()
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Besuch des Informatik-Kurses der 10.Klassen
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Projektunterricht im Mai 2009Lucky Luke und die BerufswahlorientierungDie Projekttage an der Heinrich-Drake-Realschule befassen sich traditionell mit gesellschaftsrelevanten Themen, jeder Jahrgang hat seinen eigenen Schwerpunkt.Von Verkehrserziehung in den unteren Jahrgängen, über Gesundheitserziehung und die Erkundung der Stadt Detmold bis hin zur Vorbereitung auf die Zentralen Prüfungen im zehnten Jahrgang ist für jeden etwas dabei. Der achte Jahrgang befasste sich im Zeitrahmen von drei Tagen mit dem Thema der Berufswahlorientierung. Bax-Küchen, das Elisabeth-Kinderheim, der Lippische Blindenverein, das Kreishaus sowie Weidmüller wurden zu einer Führung besucht. Wolfgang Gwiasda von der Firma Weidmüller stellte den Schülern zunächst anhand einer Power-Point-Präsentation die verschiedenen Berufsbilder der Firma vor. Besonders spannend fanden die Schüler bei einem Rundgang durch die Lehr-Werkstatt die Draht-Erodier-Maschine, diese stellt durch Erosion hauptsächlich Formen und Matrizen her, hier z.B. Lucky Luke. "Mir hat es gefallen, dass uns die Auszubildenden gezeigt haben, wie die Maschinen funktionieren. Außerdem haben wir eine Menge über Bewerbungsschreiben gelernt, das kann man gut gebrauchen.", so Wiebke Böttcher (8b). Die Schüler füllten für jeden besuchten Betrieb einen Berufserkundungsbogen aus. Somit besteht ein großer Überblick über die verschiedenen Berufssparten und die Schüler wissen, welcher Inhalt sich hinter welchem Berufsbild verbirgt.
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Schüler aus Südschweden in der HDR, April 20093,5 Schultage auf schwedischNachdem die Schüler der Heinrich-Drake-Realschule im letzten Herbst in Ahus, Schweden waren, sind nun die Schüler der Sannaskolan aus Ahus bei ihren Partnerschülern zu Besuch gewesen.Zwanzig schwedische Schülerinnen und Schüler der Sannaskolan in Ahus waren mit ihren zwei Lehrern Marie Araldsson und Marcus Svensson für fünf Tage in Detmold bei Schülern des neunten Jahrgangs der Heinrich-Drake-Realschule zu Besuch. Nicht nur strahlender Sonnenschein, sondern auch die aufgeregt strahlenden deutschen Gastfamilien begrüßten die Gäste am Montag nach einer zehnstündigen Busfahrt nachmittags an der Realschule. Hedwig Böhne, Werner Jost sowie Bianka Gehler organisierten den Schüleraustausch. Nach einem umfangreichen Programm mit Teilnahme am Unterricht, einer mittelalterlichen Stadtführung durch Detmold, ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Die Ergebnisse der Projektarbeit stellten sie dann am Abend als krönenden Abschluss vor Eltern, Lehrern und Mitschülern vor. ![]() ![]() "Besonders beeindruckend war, wie schnell sich die Jugendlichen gefunden und Freundschaften geschlossen haben. Spontane Treffen in der wenigen Freizeit und in den Abendstunden fanden jeden Tag statt.", so Anke Riesenberg eine Gast-Mutter. Und so war dann auch am Freitagmorgen der Abschied tränenreich und viele hätten die Zeit gerne verlängert.
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Methodentag Kommunikation 12.11.2008
Schule einmal andersAm Mittwoch, den 12.11.2008 fand der Methodentag zum Bereich Kommunikation statt.Den Jahrgängen sind verschiedene Schwerpunkte zugeordnet:
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Besuch der Partnerschule in Südschweden im Oktober 2008Im Land von Pippi Langstrumpf und IKEALehrer und Schüler, die sich duzen, konzentrierte Arbeit allein oder in Kleingruppen im Unterricht - es waren ungewohnte Eindrücke für Schüler und Lehrer der Heinrich-Drake-Realschule bei einem Abstecher nach Südschweden. Dort besuchten sie jetzt erstmals ihre Partnerschule "Sannaskolan". Lange hatten die HDR-Schüler diesem Schüleraustausch entgegen gefiebert. Schließlich fuhren 23 Schüler und drei Lehrer (Bianka Gehler, Werner Jost und Hedwig Böhne) nach Ahus, um die neue Partnerschule vor Ort kennen zu lernen. Neben der Teilnahme am Unterricht stand natürlich auch die Erkundung der nächsten Umgebung auf dem Programm. Während es für die Schüler vor allem wichtig war, zu erfahren, wie sich das Leben schwedischer Jugendlicher gestaltet, ergaben sich für die Lehrer interessante Erkenntnisse in Bezug auf Arbeits- und Unterrichtsorganisation der schwedischen Kollegen. Unterricht von 9 bis 15 Uhr, Klassen vom 1. bis zum 9. Jahrgang, Milch als Getränk zum Mittagessen in der Schulmensa, sowie Billardtisch, Musik und Sitzecken in der Pausenhalle - vieles war neu. "Es war sehr interessant, Schweden als "Gast-Sohn" in einer Familie hautnah kennen zu lernen. Auch wenn man im Urlaub schon andere Länder besucht hat, ist dies eine ganz neue, spannende Möglichkeit, ein anderes Land zu erleben", so Lars Riesenberg (9 c). Obwohl es sowohl im Schulsystem als auch in der Organisation innerhalb der Schule deutliche Unterschiede gibt, ließen sich laut einer Pressenotiz der HDR jede Menge Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Partnerschulen entdecken. An beiden Schulen gibt es zum Beispiel neben dem klassischen Fächerkanon (Muttersprache, 1. und 2. Fremdsprache, Mathematik) sowohl an der "Sannaskolan" als auch an der Heinrich-Drake-Realschule Technik, Hauswirtschaft, Kunst, Musik und weitere vergleichbare Fächer. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Vorstellungen vom jeweils anderen Land waren dann auch die Themen, die die Schüler in deutsch-schwedischer Gruppenarbeit bearbeitet und am letzten Abend vor der Schulöffentlichkeit vorgestellt haben. Die Präsentation erfolgte auf deutsch, schwedisch und englisch, was anfangs zu großer Nervosität, aber nach erfolgreichem Auftritt dann zu großem Hochgefühl führte. Überhaupt war der Schüleraustausch, initiiert von Bianka Gehler, eine gelungene Sache, und einige der deutschen Schüler wären gerne noch in Schweden geblieben. Der Gegenbesuch der schwedischen Gruppe findet schon im nächsten Frühjahr statt, und bis dahin wird an gemeinsamen Themen gearbeitet, um die guten Kontakte unter den Jugendlichen auch außerhalb der Besuche vor Ort zu nutzen. Dabei lässt sich sicherlich herausfinden, ob nach Weihnachten tatsächlich alle Schweden ihre Tannenbäume auf die Straße werfen.
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Projektunterricht im April 2008Im April/Mai eines jeden Schuljahres führt die HDR eine "Projektwoche" durch.
Die 9. Klassen befinden sich im dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikum.
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Sponsorenlauf Teil II / Ergebnis, Dezember 2007Wir laufen für unsere Schule und teilen mit HaitiSo lautete das Motto, unter dem der Sponsorenlauf an unserer Schule im Oktober stattfand.
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien überwies die Heinrich-Drake-Realschule Detmold den stolzen Betrag von 7414,92 Euro für das Haiti-Projekt. Die Sportklasse 5c (v.l. Jonas Jahn, Marina Busch, Karina Gießelmann, Justin Ernst, Fiona Klauck, Marvin Schmidt, Marlene Hildebrandt, Andrea Ohrimenko, Christopher Spahn) erwanderte den höchsten Betrag (2050 Euro) Die Schulkonferenz der Heinrich-Drake-Realschule hatte beschlossen, einen Sponsorenlauf zu veranstalten und die Hälfte der anstehende Geldsumme einem guten Zweck zu stiften. Schon seit vielen Jahren hat die Realschule eine Patenschaft für Waisenkinder auf Haiti. Somit war es natürlich naheliegend, die Hälfte des Erlöses für das Haiti-Projekt zu spenden. Knapp 15 000 Euro sind im Rahmen des Sponsorenlaufs zusammengekommen. "Die Schüler erfahren, dass Teilen und soziales Engagement Freude bereiten kann und werfen gleichzeitig einen Blick über ihren eigenen Tellerrand, wobei sie sehen, dass es nicht überall selbstverständliche ist, zur Schule zu gehen", so Schulleiterin Eva Brinkmeier. Am 1. Juli 2002 wurde in Haiti - 15 Gehminuten von Beaumont - das Waisenhaus Beaumont gegründet. Zu den ersten zehn Kindern des Waisenhauses gehörte das Patenkind unserer Schule, Lucner. Lucner hatte bis dahin als Straßenkind gelebt und war bei der Aufnahme in das Waisenhaus voller Parasiten und litt unter epileptischen Anfällen. 2005 konnte zum Waisenhaus eine Grundschule errichtet werden. Hier werden heute insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler in zwei Klassen unterrichtet. "Wir suchen die Schüler, bei denen es sich ausschließlich um Problemkinder handelt, selber aus. Sie haben bereits schlimme Lebensgeschichten hinter sich. Viele Kinder können mit fünf Jahren noch nicht sprechen und haben noch nie einen Stift gesehen", so die Ärztin Dr. Anke Brügmann (erste Vorsitzende des Vereins "Pwojè men Kontre" Haiti-Deutschland e.V). Eine fundierte Schulausbildung ist die Grundvoraussetzung für eine bessere Zukunft. Dazu tragen unserer Schüler mit 7414,92 Euro bei. Lena Böker (6b): "Ich finde es gut, dass wir armen Kindern durch dieses Geld eine bessere Schulbildung ermöglichen!".
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Sponsorenlauf, Oktober 2007Wir laufen für unsere Schule und teilen mit HaitiSchon seit vielen Jahren hat unsere Schule eine Patenschaft für ein Waisenkind auf Haiti. 2005 wurde in Beaumont eine Schule gegründet und da fehlt es an vielem. Schreiben, Lesen und Rechnen zu lernen ist die Grundvoraussetzung für eine bessere Zukunft. Dazu wollen wir mit einem Teil des Erlöses beitragen! Am Mittwoch, den 10.10.2007 war es nun soweit, wir sind gewandert und gelaufen was das Zeug hält...
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Unsere Partnerschule in Haiti-Beaumont, Oktober 2007![]() Derzeit läuft eine Aktion an unserer Schule, wobei Schulsachen und andere nützliche Dinge für die Partnerschule gesammelt werden. Und die Hälfte des Erlöses des Sponsorenlaufes am 10.10.2007 wird nach Haiti gehen. Kurz vor den Herbstferien war Frau Dr. Anke Brügmann (erste Vorsitzende des Vereins "Haiti-Deutschland e.V") wieder in der Heinrich-Drake-Realschule und schilderte anhand eines Dia-Vortrages dem fünften und neunten Jahrgang und einigen Eltern die Gegebenheiten vor Ort. Die vielen verschiedenen und auch erschreckenden Bilder, warfen bei den deutschen Schülern Fragen auf, die Frau Dr. Anke Brügmann geduldig und ausführlich beantwortete. Die Frage "Ist es auf Haiti wirklich soviel anders als bei uns?" beantwortete sich im Laufe des Vortrages von selbst und sogar am Ende des Schulvormittages saßen die Schülerinnen und Schüler sichtlich interessiert auf ihren Plätzen und hörten der Referentin aufmerksam zu. Schließlich erhalten sie so schnell nicht wieder einen Erlebnisbericht von jemandem, der immer wieder für mehrerer Wochen oder auch Monate in einem völlig anderen Land lebt. "Die Kinder zeigen großes Interesse. Es besteht ein Briefkontakt zwischen den Schülern in Beaumont und unseren", berichtet Gisela Klasing. ![]()
"Pwojè men kontre" ist ein kreolischer Begriff und bedeutet etwa "Projekt der sich begegnenden Hände". Dieser Verein besteht seit 2002 in Wolfach,
mit derzeit 200 Mitglieder und hat sich zum Ziel die humanitäre Hilfe in Haiti gesetzt. Diese wird in mehreren Teilprojekten mit einem
hohen Anteil an ehrenamtlicher Mitarbeit von Haitianern und Deutschen gemeinsam realisiert.
![]() Zu den ersten zehn Kindern bei der Eröffnung des Waisenhauses 2002 gehörte auch der damals neunjährige Lucner. Lucner hatte bis dahin als Straßenkind gelebt und war bei der Aufnahme in das Waisenhaus voller Parasiten und litt unter epileptischen Anfällen. Mit 50 Euro im Monat unterstützt die Heinrich-Drake-Realschule seit 2002 im Rahmen einer Patenschaft die Ausbildung und die medizinische Versorgung des mittlerweile vierzehnjährigen Jungen. Durch die Einnahme von deutschen Medikamenten ist es möglich, dass Lucner heute frei von seinen epileptischen Anfällen leben kann. ![]() Die Kolleginnen Regina Bangert und Gesine Möller kümmern sich gemeinsam mit den ehemaligen Kolleginnen Anne Lassak und Renate Leder um diese Patenschaft. Eine Stellwand im Haupteingang der Schule wird regelmäßig mit den Briefen und den Bildern von Lucner bestückt. Seitenanfang
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Projektunterricht im Mai 2007Im Mai eines jeden Schuljahres führt die HDR eine "Projektwoche" durch.
Während der Projektwoche führen alle 6. Klassen eine Klassenfahrt nach Norderney durch. Die 9. Klassen befinden sich im dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikum.
Der Apfel sieht lecker aus"Auf jeden Fall sollten die Projekttage im nächsten Schuljahr wieder statt finden", da sind sich Melanie Barowka und Jule Fürste aus dem siebten Jahrgang einig. In diesem Jahr stand für den siebten Jahrgang "Gesundheit und Fitness" auf dem Programm. Sport, Natur und Ernährung waren die Bausteine, aus denen sich dieses Projekt zusammensetzte. ![]() Gemeinsam wird das Obst ausgesucht, Schülerinnen der Klasse 7b Unter dem Motto "ein lebenslanges Sporttreiben" wurde den Schülern gezeigt, was für Möglichkeiten es gibt, auch nach der Schulzeit weiterhin regelmäßig Sport zu treiben. Ferner wurde die Erkundung der Natur bei einem Besuch der Naturschutzstation "Rolfscher Hof" ermöglicht. Die Schüler setzten sich auch mit gesunder Ernährung auseinander, indem sie ein fettreduziertes Frühstück erstellten. "Es hat Spaß gemacht, für ein Frühstück in der Schule Lebensmittel einzukaufen.", sagte Yasmin Overheu aus der 7b. Neben Rezepten für Obstsalat und Müsli wurden Brote mit Gemüse-Belag kennengelernt. "Ernährungsverhalten ist ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Ziel des gemeinsamen Frühstück ist es, den Schülern Lebensmittel zu zeigen, die gesund sind und schmecken.", so die Biologie-Lehrerin Anja Graeve-Kamp. ![]() Melanie Helm und Sabine Bergen (7b)
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Der Schulsanitätsdienst (SSD) an der HDR, 2007Seit 3 Jahren werden an unserer Schule Schülerinnen und Schüler, ab der Klasse 8, unter der Leitung der Lehrerin Frau Ulrike Castrup in einem "Erste-Hilfe-Kurs" ausgebildet, der für den Führerschein anerkannt wird. Hierbei werden sie tatkräftig vom Detmolder "Jugend Rot Kreuz" unterstützt. Die Schüler erwerben hierdurch die Berechtigung, jederzeit unentgeltlich an Fortbildungsveranstaltungen und Auffrischungskursen des Roten Kreuzes teil zu nehmen.Jedes Jahr werden 2-3 Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt und danach die Absolventen, die im SSD mitarbeiten wollen, auf Eignung geprüft. Diese werden zunächst als Praktikanten eingesetzt und nach Eignung fest als Schulsanitäter eingesetzt. Ein Dienstplan gibt an, wer an den einzelnen Tagen Dienst hat. Dieser ist so gestaltet, dass die Diensttage wechseln. Die SSDler können über das Handy vom Sekretariat aus gerufen werden, um bei Bedarf zu helfen. In jeden Pausen sind die Diensthabenden, mind. 2 SchülerInnen, ebenfalls im Sanitätsraum präsent. Jeden Morgen vor dem Unterricht, treffen sich die Schulsanitäter, um den Tagesablauf zu besprechen:
Einmal pro Woche treffen sich alle zum Erfahrungsaustausch. In regelmäßigen Abständen werden die Schulsanitäter an Wochenenden und schulintern immer wieder weiter gebildet. Mehrmals im Jahr findet eine RUD (realistische Unfall- Darstellungen) statt, bei dem u.a. Schulunfälle, Massenunfall (Chemie-Unfall), Verbrennungen (Küche) u.v.m. simuliert werden. Inzwischen genießen die Schulsanitäter ein großes Ansehen in der Schule, da sie über Ersthilfe schon vielen Mitschülern helfen konnten. Die Sanitäter arbeiten eng mit den Schulsanitätern der nebenan liegenden Gesamtschule zusammen, tauschen sich aus und besuchen gemeinsam Fortbildungen.
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Parisfahrt der Französischkurse der 9. und 10. Jahrgangsstufe, März 2006Bienvenue à Paris . . . hieß es für 38 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Drake Realschule. Mit ihren beiden Kursleiterinnen Brigitte Wegener und Nicole Paulus, sowie dem Konrektor Hermann Meier erkundeten die Französischkurse der 9. und 10. Jahrgangsstufe vom 16.03.2006-19.03.2006 die Metropole Frankreichs. Der Aufenthalt wurde im Französischunterricht genauestens vorbereitet: das Metrofahren wurde eingeübt und die Schülerinnen und Schüler lernten die berühmten Sehenswürdigkeiten und Museen kennen. Doch war die Realität viel beeindruckender als das Lernen aus dem Buch. Neben einem umfangreichen Kulturprogramm standen vor allem die Anwendung der französischen Sprache sowie die französische Lebensart im Vordergrund. ![]() So begann der Tag auch ganz traditionell mit Croissants und Baguettes und endete mit einer Mousse au chocolat. Ein Highlight der Fahrt war bereits am ersten Abend die gemeinsame Metrofahrt ins Künstlerviertel Montmartre mit seiner Basilika Sacré-Coeur. Ein Abstecher zur legendären Moulin-Rouge durfte dabei natürlich nicht fehlen. Der zweite Tag begann mit einer Stadtrundfahrt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. dem Champs Elysée mit dem Triumphbogen, Place de la Concorde, Notre-Dame, Louvre und dem Eiffelturm. Den Nachmittag verbrachten die Schülerinnen und Schüler auf der Ile de France, erkundeten das Zentrum Paris, flanierten bei strahlendem Sonnenschein entlang der Seine und besuchten das musée d'Orsay. Spätestens am nächsten Morgen mussten die Schülerinnen und Schüler ihre Sprachkenntnisse auf den Prüfstand stellen. Ein Besuch auf dem marché aux puces, dem berühmten Flohmarkt im Norden von Paris, stand an. Hier wurde beim Kauf von Souvenirs mit den Händlern gefeilscht und das ein oder andere Schnäppchen ergattert. Höhepunkt des Tages war der Besuch des Eiffelturms, dessen Größe und Höhe die Schülerinnen und Schüler faszinierte. Einen gelungenen Abschluss bildete die abendliche Bootsfahrt auf der Seine. Mit einem leuchtenden und funkelnden Eiffelturm stets vor Augen ließen die Schülerinnen und Schüler ihren Parisaufenthalt Revue passieren. Am vierten Morgen hieß es dann leider Abschied nehmen. Bevorratet mit Baguettes, Sandwichs und vielen unvergesslichen Erinnerungen kehrten alle unbeschadet in die Heimat zurück.
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Acht Amerikaner in Detmold, 2006Acht Lehrerinnen und Lehrer aus Atlanta besuchten während ihres Schüleraustausches mit dem Felix-Fechenbach-Berufsschule auch die Heinrich-Drake-RealschuleDie stellvertretende Schulleiterin Christine James-Brown sowie ihre Teamkollegen David Kirsch, Michael Burnside, Sammy Holloway, Kenneth Stark, Karen Carter, Joseph Perrymon und Constance Rowan staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass die Jungen und Mädchen in Deutschland und die Jungen und Mädchen in Amerika in den Pausen das Gleiche machen: Basketball spielen, sich unterhalten, ein Butterbrot essen oder spazieren gehen.Alle zwei Jahre findet für zwei Wochen unter dem Motto "living together, learning together, working together" ein Schüleraustausch zwischen der Felix-Fechenbach-Berufsschule in Detmold und dem Technical College in Atlanta statt. In der zweiten Woche wollten sich die acht begleitenden Kollegen durch den Besuch verschiedener Einrichtungen einen Einblick in das deutsche Bildungssystem verschaffen und Christa Naujack von der Felix-Fechenbach-Berufsschule verabredete mit der Schulleitung der Heinrich-Drake-Realschule am Dienstag vor den Herbstferien ein Treffen. Die Weitgereisten wurden von den Schülern der hiesigen Realschule unter der Leitung von dem Musiklehrer Werner Jost mit Gesang, Flötenmusik und einigen Stücken aus dem Repertoire der Streicherklasse empfangen. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Eva Brinkmeier stellte die Englischlehrerin Anja Graeve-Kamp das Schulprogramm und somit die fünf Entwicklungsschwerpunkte der Heinrich-Drake-Realschule vor:
Die Kollegen fanden es sehr interessant, dass an dieser Schule jeder Schüler eine Grundausbildung in den Bereichen Computer und Musik bekommt und dass die Schüler bis zu vier Stunden Sport in der Woche haben. Zum Schluss lud die Englischlehrerin Gesine Möller die acht Kollegen aus Atlanta nach einer kleinen Kaffee-Pause zu einer Unterrichtsstunde in dem Fach Englisch im sechsten Jahrgang ein. Und am meisten freuten sich die deutschen Schüler darüber, dass die Lehrer deren Muttersprache englisch ist, begeistert waren, wie sauber und deutlich die Aussprache der jungen Schüler im Fach Englisch ist.
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