Heinrich-Drake-Realschule Detmold |
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Berufswahlförderung |
Bewerbungstraining bei der Schüler Akademie, April 2011Jugendliche verzichten an einem Samstag freiwillig auf Fußball und Freizeit? Ja, das gibts - knapp 40 Schüler aus den 9. Klassen der HDR haben sich stattdessen für ein Bewerbertraining entschieden.Das haben sie bei der "Schüler Akademie" der Wirtschaftsjunioren (WJ) Lippe in der IHK Lippe zu Detmold absolviert, um sich fit zu machen für Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt. Denn dieses Thema kommt schon bald auf die Schüler zu, die nach der 10. Klasse ihre Schulzeit beenden und eine Lehre beginnen wollen, so die HDR in einer Pressemitteilung. Vor dem eigentlichen Trainingstag hatten sich die engagierten Schüler mit einer Bewerberbungsmappe und einem Fragenbogen darauf vorbereitet. Persönliche Ziele, Aufbau einer Bewerbungsmappe, das Bewerbungsgespräch (Videotraining), Körpersprache, Stilberatung und das Bewerbungsfoto waren unter anderem die Themen der verschiedenen Workshops, die die Jugendlichen von 10 bis 16 Uhr durchliefen. Kai-Uwe Donat, Leiter des WJ-Projektes "Stell dich! Vor" hatte zusammen mit seinen Kollegen den Tag perfekt organisiert. Die Inhalte der Workshops waren praxisorientiert und gut aufeinander abgestimmt. "Die Schüler opfern ihre Freizeit. Wir wollen diesen Tag etwas lockerer und vor allem schülernah gestalten", so Kai-Uwe Donat. Und das ist ihnen auch gelungen. Schüler und Lehrer haben die Teilnahme an der Schüler Akademie nicht bereut. "Dieses Angebot gibt den Schülern Sicherheit für anstehende Bewerbungen. Wir kommen deshalb gerne wieder", so Annett Urbainczyk, an der HDR Lehrerin und Berufswahlkoordinatorin. Zum Schluss konnten die Schüler neben tollen Bewerbungsfotos - professionell in Szene gesetzt vom Fotografen Matthias Säck - eine Teilnahme-Urkunde und alle wichtigen Infos auf einem Stick mit nach Hause nehmen. ![]() Martina Rosemeier gibt Schülerin Mehrija Kakar Styling-Tipps für dezentes Make-up und passendes Outfit für ein Bewerbungsgespräch. Foto: Privat
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Schülerakademie bereitet auf Beruf vor, März 2009Wirtschaftsjunioren "proben" mit Heinrich-Drake-Realschülern alles rund um die richtige BewerbungDetmold (tog). "Stell dich! Vor!" So hieß es am Samstag für 40 Schüler der Heinrich-Drake-Realschule, die am Bewerbungstraining der Wirtschaftsjunioren Lippe teilnahmen. Die Schule war Punktbeste bei der Auszeichnung der "ausbildungsfreundlichsten Schule in Lippe 2008/2009". Das Training mit den Wirtschaftsjunioren war Teil des Preises. ![]() "Stil und Etikette", persönliche Ziele, Bewerbungsfotos, Bewerbungsmappen und das Vorstellungsgespräch - Themen, die für die künftigen Berufseinsteiger bald von großem Interesse sein werden, standen bei der "Schülerakademie" am Samstag auf dem Programm. "Wir bemühen uns schon seit längerem, Schülern Hilfestellung zu geben bei den Fragen, die sich ihnen mit dem herannahenden Berufseintritt stellen", sagte Simone Jürgensmeier für die Wirtschaftsjunioren Lippe. Das Interesse sei dabei auf beiden Seiten sehr groß." Die Schüler haben Fragen und Probleme, bei denen wir ihnen helfen können. Und auch Unternehmen haben natürlich ein breites Interesse daran, möglichst viele qualifizierte Bewerber zu finden." ![]() Neben allgemeinen Grundlagen boten sich für die freiwilligen Teilnehmer bei der "Schülerakademie" auch ganz konkrete Hilfen. Von Fotograf Matthias Säck und Alexandra Stulgys gab es für die Schüler neben Tipps zum Bewerbungsbild auch ein Fotoshooting mit dem Profi. "Gehen Sie zum Fotografen für ihre Bewerbung", war Alexandra Stulgys wichtigster Tipp. "Abgesehen von der Qualität achtet der Fotograf auch auf Details, die ein Automat oder ein Bekannter nicht sieht. Urlaubs- oder Partybilder gehen gar nicht", mahnte sie. ![]() Auch ein simuliertes Bewerbungsgespräch konnten die Schüler erleben. Für Jasmina Weber, die sich als Krankenschwester vorstellen will, schlüpften Claudia Wattenberg und Kai-Uwe Donat in die Rolle einer Klinikleitung und führten mit ihr das Gespräch. Bei der Manöverkritik im Anschluss erklärten die beiden Wirtschaftsjunioren, auf was zu achten ist. "Informationen über den möglichen Arbeitgeber im Vorfeld einholen und sich so schon etwas darauf vorbereiten, ist in jedem Fall sehr hilfreich", riet Kai-Uwe Donat. Auch sollte dem zukünftigen Arbeitgeber nicht das Gefühl vermittelt werden, dass sich jemand, der zum Gespräch vorstellig wird, schon bei sämtlichen Unternehmen in der Branche beworben hat. "Der Chef muss erkennen können, warum Sie sich ausgerechnet für sein Unternehmen entschieden haben." ![]() Sicherer Auftritt: Jasmina Weber stellt sich bei Claudia Wattenberg und Kai-Uwe Donat in einem simulierten Bewerbungsgespräch vor. FOTO: GOCKE
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Die HDR ist "ausbildungsfreundliche"Schule in Lippe, Februar 2009![]() (Foto: LZ, 10.02.2009) Vor zwei Jahren gab es für uns einen Sonderpreis, in diesem Jahr haben wir den Wettbewerb "school-rating" gewonnen! ![]() Die Wirtschaftsjunioren übernehmen eine einjährige Patenschaft für unsere Schule und stellen uns ihr komplettes Know How in Form von Projekten und Workshops zur Verfügung. ![]() Die Preisträger des Wettbewerbs:
Das Siegel erhielten darüber hinaus fünf weitere Schulen:
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Berufswahlförderung ist vielschichtigBerufswahlförderung hat an der HDR seit Jahren einen hohen Stellenwert. Es geht dabei nicht nur darum, den Schülern eine möglichst gute Berufswahlorientierung zu ermöglichen, sondern ihnen auch die nötige Ausbildungsreife im Persönlichen wie auch im Schulfachlichen mit auf den Weg zu geben. Dazu zählen auch Qualifikationen wie Methodenkompetenz, Team- und Kommunikationsfähigkeit, die an unserer Schule v. a. durch das Projekt "Korrespondenzschule" eingebracht werden. Hierbei erhalten wir seit etwa zwei Jahren im Rahmen des ABBEO - Projektes zusätzliche außerschulische Unterstützung durch die Peter-Gläsel-Stiftung (vormals Weidmüller-Stiftung). Zum Gesamtkonzept gehören auch die Bereiche Umwelt und Gesundheit, die nicht nur im "normalen" Unterricht ihren Niederschlag finden, sondern auch bei den sich jährlich wiederholenden Projekttagen. Dass wir mit dem Konzept auf dem richtigen Weg sind, zeigt u. a. auch unser zweiter Platz beim Wettbewerb "school-rating" der Wirtschaftsjunioren Lippe. Mit diesem durch die Ministerin Frau Sommer überreichten Preis können wir ohne Übertreibung von uns behaupten, ausbildungsfreundlichste Realschule der Regionzu sein.
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Das ABBEO-Projekt hilft hier weiterAUSBILDUNGSREIFE UND BERUFSWAHLORIENTIERUNGEine Kooperation zwischen der Weidmüller-Stiftung und der Heinrich-Drake-Realschule
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Maßnahmen Jahrgang 9 / Schuljahr 2006/07
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Die BO-Landschaft - eine Zusammenfassung aller Maßnahmen
Das ABBEO-Projekt hilft hier weiter
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Was ist eine Potentialanalyse ?Eine Potentialanalyse versucht, ein möglichst exaktes Stärken-Schwächen-Profil für eine Person zu ermitteln, um so möglichst aussagekräftige Informationen für eine solide Zukunftsplanung zu erhalten. Die in unserer Schule benutzte Potentialanalyse wurde vom "geva-Institut" in München entwickelt und wird auch dort ausgewertet. Sie ist für unsere Schüler kostenpflichtig. Wie kann man sich das Ganze vorstellen?Die Schüler sowie deren Eltern werden etwa 2 Monate vorher schriftlich informiert und nach deren Teilnahme befragt. Die Durchführung ist jeweils zu Beginn des neunten Schuljahres. Die Tests werden in maximal 30er Gruppen von einem Lehrer unserer Schule durchgeführt. Sie dauern etwa 4 Zeitstunden. Hierzu wird jedem Schüler ein umfangreiches Testheft vorgelegt, deren Aufgaben nach Stoppuhr abgearbeitet werden. Die Aufgaben beziehen sich zunächst auf eine Selbsteinschätzung hinsichtlich der Schlüsselqualifikationen und anderer Stärken und Schwächen sowie auf potentiell vorhandene Berufswünsche. Hieran schließt sich jetzt der Hauptteil, ein fachlich mehrschichtiger und z. T. fachübergreifender Leistungstest an. Im Münchner Institut werden die Ergebnisse dann ausgewertet. Dem Schüler wird auf 10 bis 12 Seiten Mitteilung darüber gegeben,
Eine Vorschlagsliste mit den je drei bis fünf passgenauesten Berufen aus den drei treffendsten Berufsfeldern mit jeweiliger Prozentangabe für die Richtigkeit der Prognose beschließen die Auswertung. Stimmen ... zum Test: "Bo, war das ein Hammer; 4 Stunden Höchstkonzentration - das habe ich ja noch nie gehabt." zur Auswertung: "Das finde ich Klasse. Ich weiß jetzt, welchen Beruf ich im Praktikum unbedingt ausprobieren sollte."
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Multiplikatorenausbildung an der HDRPersönlichkeitsentwicklung nicht nur für ZehntklässlerIn unserer heutigen Gesellschaft haben gepflegte Umgangsformen wieder einen neuen Stellenwert erhalten. Für den, der heute beruflich erfolgreich sein will, ist das Einmaleins der aktuellen Umgangsformen ein "Muss". Es handelt sich nicht mehr um ein reines Etikette-know-how, sondern um ein menschenzugewandtes, situationsabhängiges, flexibles und vor allem nachvollziehbares Verhalten. Diese Erkenntnis bewog die Heinrich-Drake-Realschule Detmold, für Zehntklässler ein entsprechendes Zusatzangebot zu eröffnen. Durch z.B. Rollenspiele, Telefonsimulationen (siehe Foto) u.a. wurden jetzt jeweils 14 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen in wichtigen Persönlichkeitsbereichen wie Höflichkeit, Kommunikation, Körpersprache und Ausstrahlung durch externe Profis geschult. Die Ausbildung zielte zudem darauf ab, nicht nur die Qualifikationen der Schüler selbst zu optimieren, sondern diese auch in die Lage zu versetzen, den jetzigen Achtklässlern ihr Wissen weiter zu vermitteln. "Ich bin überzeugt, dass sie das richtig gut machen werden", sagte die Seminarleiterin Frau Struck im Abschlussgespräch - voll des Lobes über die qualitativ gute Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler. Diese "brennen jetzt darauf", ihr Gelerntes an die Mitschüler weitergeben zu dürfen. "Wir freuen uns, dass die Peter-Gläsel-Stiftung uns im Rahmen des ABBEO-Projektes diese Seminare ermöglicht hat" so Hermann Meier, Konrektor der HDR. "Hierdurch ist ein weiterer Baustein der Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler gesetzt worden, der sich - durch die Vermittlungsarbeit noch intensiviert - nachhaltig positiv auf die spätere berufliche Tätigkeit auswirken wird." Auch die Achtklässler profitieren, versetzt es sie doch in die Lage, sich in der Schule und im Rahmen der beginnenden Berufswahlvorbereitung besser zu positionieren.
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Klasse 10c holt ersten Platz beim "Wirtschaftswissen im Wettbewerb"Einmal im Jahr findet dieser Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren der IHK Lippe zu Detmold statt. Seit Jahren nehmen all unsere neunten und zehnten Klassen daran teil. Wir bekamen auch regelmäßig eine Rückmeldung über die richtige Beantwortung der Fragebögen. Doch mit einem Preis wurden aufgrund des Losverfahrens bisher nur einzelne Schüler (ca. 1-2 pro Jahr) bedacht. In diesem Jahr traf es uns mehrfach:
Herzlichen Glückwunsch!
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Die HDR ist ausbildungsfreundliche Realschule in Lippe!... zumindest bis zum nächsten "school-rating" - Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren Lippe in zwei Jahren.
Zwar haben wir den ersten Platz nicht erringen können (den bekam die Fröbelschule aus dem Kalletal), doch teilen wir uns mit der
Karla-Raveh-Gesamtschule aus Lemgo den zweiten Platz, ausgezeichnet jeweils mit einer Urkunde, dem Siegel "Ausbildungsfreundliche Schule" und einem
zweckgebundenen Geldpreis.
![]() "Die (HD)Realschule versteht es nach Ansicht der WJ in hervorragender Weise, die Schüler auf ihr zukünftiges Berufsleben vorzubereiten." schreibt Lippe aktuell in ihrer Ausgabe vom 17. Januar 2007.
Doch wie kommen die Juroren zu ihren Erkenntnissen?Den Schulen wird ein sehr umfangreicher Fragenkatalog mit 16 Kriterien und jeweils bis zu acht Unterpunkten vorgelegt. Er bezieht sich auf alle möglichen Bereiche der Berufs(wahl)vorbereitung, wie Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung des Betriebspraktikums, Integration von ökonomischen Themen in das gesamte Unterrichtsangebot, Angebote konkreter Projekte aus dem Bereich Wirtschaft, Teilnahme an Wettbewerben der Wirtschaft und deren Integration im Unterricht, Zusammenarbeit in der Schule hinsichtlich der Gesamtthematik und deren Einzelfelder, etc. Um eine potentiell einseitige Betrachtungsweise zu vermeiden, ist die Jury zusammengesetzt aus Vertretern der Bezirksregierung, der Kreisverwaltung, der Kammern, der AfA, der Wirtschaftsjunioren, der Lehrerschaft, der Elternpflegschaft und der Auszubildenden. Wir freuen uns, dass sich der enorme Aufwand der Bearbeitung des Fragenkatalogs durch die Erlangung einer hervorragenden Platzierung
gelohnt hat, sind aber insbesondere stolz darauf, für unsere Schüler das offensichtlich Richtige in puncto Berufswahlfähigkeit und
Ausbildungsreife zu tun. Es gilt jetzt, den Weg weiter zu gehen und weitere Optimierungen vor einem realistischen Hintergrund der
Machbarkeit durchzuführen.
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